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Open Source Software ermöglicht es einzelnen Entwicklern, komplexe angepasste Lösungen zu erstellen, ohne dass Lizenzgebühren entstehen.
Eine beliebte, weit verbreitete Form der Lizensierung von Open Source Software ist die mit dem Linux Projekt GNU verbundene General Public License (GPL) der Open Software Foundation in Boston, Massachusetts.
Ziel der Lizenz ist es "das Recht und die Freiheit zu gewährleisten, freie Software auszutauschen und abzuändern".
Nutzer von Open Source Software sind unter dieser Lizenz verpflichtet:
Gegen die professionelle Verwendung von Open Source Code werden oft Risiken bei Lizenzrecht und Sicherheit aufgeführt.
Die Zukunft des Urheberrechts im Internet ist nicht vorhersehbar, Marken-, Lizenz-, Patent- und Urheberrecht sind national unterschiedlich geregelt. Die EU bemüht sich um Vereinheitlichung.
Die Stadt München hat 2004 beschlossen, die EDV vollständig auf Open Source umzustellen. Ein von der Stadt in Autrag gegebenes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss: "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Stadt München patentrechtlich wegen der Nutzung erworbener Software oder selbst erstellter Software angegangen wird, ist gering. Eine Patentverletzung könnte schlimmstenfalls dazu führen, dass eine spezifische Funktionalität eines Programms nicht mehr genutzt werden darf. Allerdings ist zu bedenken, dass jede patentrechtliche Funktionalität mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ersetzt bzw. gegen Entrichtung einer angemessenen Gebühr lizensiert werden kann.
Das Bundesamt für Sicherheit im Informationswesen hält Open Source grundsätzlich für sicher.
Zur Anerkennung der General Public License gibt es in Deutschland eine erste Entscheidung.
Ein gutes Beispiel für die Entstehung von Open Source Software ist die Geschichte von Open Office/Libre Office |